Juni 2017, Zürich-Wollishofen
eingeladener Projektwettbewerb

Ersatzneubauten Tannenrauchstrasse

Ersatzneubauten für die Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Zürich (wsgz)


Von Beginn weg waren wir fasziniert von der Kurve, dem Bogen welche die Tannenrauchstrasse vollzieht um auf Höhe der Jugendherrberge in die Mutschellenstrasse zu münden. Sie wirkt weit und dynamisch und mit ihrem leichten Gefälle wähnt man sich wie auf einem breiten Fluss gemächlich stadteinwärts treibend. Am lauschig grünen Ufer dieses Stromes treiben zwei Weidlinge, es sind die längsseitig an die Tannenrauchstrasse grenzenden zwei Baukörper der aus 5 Volumen bestehenden neuen Wohnsiedlung. Mit ihrer Stromlinienform setzen sie sich in den Dienst des Schwungs der Strasse, sie wollen jenem weder bremsen noch kanalisieren, vielmehr rhythmisieren sie ihn mit den sanften Fassadenknicken und der Tiefenstaffelung der Neubauten. Die horizontale Gliederung der Fassaden unterstützt diese Absicht zusätzlich. Daneben fundiert der Städtebau der Ersatzneubauten auf der Analyse der bestehenden Wohnsiedlung und der Benennung derer Qualitäten und Schwächen.

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